Eyecatcher

Die Region und ihre Vielfalt entdecken

Am 16.12.11 trafen sich ca. 40 Mitglieder des Wirtschaftsforums Passau bei der SUMIDA AG (ehemals VOGT electronic AG) in Erlau.

Der Vorstand, Paul Hofbauer, berichtete in einer kurzen Präsentation über die Entwicklung des Unternehmens, die aktuelle Lage und die Tätigkeitsschwerpunkte von SUMIDA im Elektronikmarkt. Die SUMIDA AG mit Sitz in Erlau (Obernzell) ist ein führendes, weltweit tätiges Unternehmen der Elektronikindustrie. Die Technologiebasis des Unternehmens geht weit zurück auf Entwicklungen und Erfindungen des Gründers, Dr. h.c. Hans Vogt, u.a. Miterfinder des Tonfilms, der auf der Grundlage von eigenentwickelten Eisenpulver- und Ferritbauteilen für Hochfrequenzanwendungen den Aufbau eines anerkannten Zulieferbetriebs für passive elektronische Bauelemente erfolgreich gestalten konnte.

Mit eigenen Standorten in China, Deutschland, Mexiko, Rumänien und Slowenien ist die SUMIDA AG heute ein anerkannter Zulieferer für weltweit tätige Elektronikunternehmen und wichtiges Mitglied im Konzernverbund der
SUMIDA Corporation mit Sitz in Tokio.

Sumida entwickelt und fertigt Bauelemente und Module für die Automobil- und
Industrieelektronik, die in energiesparenden oder sicherheitskritischen Anwendungen wie z.B. Beleuchtungstechnik, Zutrittssystem,
Antriebstechnik oder erneuerbare Energien eingesetzt werden.

Bei einem Unternehmensrundgang konnten die Besucher Fertigungsbereiche für Ferritkerne, Sensormodule und Hochstromspulen besichtigen und sich einen Überblick über verschiedene Entwicklungslabors verschaffen.

Bei einem abschließenden Imbiss in der Kantine wurden Fragen zum Unternehmen mit den anwesenden Mitgliedern des Führungsteams von SUMIDA vertieft und die Gelegenheit zum Gedankenaustausch intensiv genutzt.

Fit for Future - Büroneubau ZF in Passau

In Rekordzeit baut ZF in Patriching ein neues Bürogebäude für rund 650 Mitarbeiter. Mit dem Bauwerk werden die Mitarbeiter und Arbeitsplätze der Standorte Grubweg und Patriching zusammengeführt. Somit finden Kunden und Besucher alle Funktionen und Ansprechpartner in einem Haus. Unter kompetenter Führung der beiden Architekten Walter Aidenberger und Rafael Friedl besichtigte das Wirtschaftsforum die Großbaustelle.  

Die Planer von ZF und der Architekten-Gemeinschaft Friedl und Partner haben in Sachen Helligkeit, Klimatisierung und Funktionalität ein Vorzeige-Bauwerk entworfen. Auch energetisch ist das Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik. Energie sparen, die Umwelt schonen und Gesundheitsrisiken vermeiden sind drei Prinzipien, auf die in allen Planungsbereichen geachtet wurde. ZF verpasst sich mit dem Neubau nicht nur kurze Wege, sondern auch ein neues, ansprechendes Gesicht. Ein Gesicht, das zu den Werten passt, für die das Unternehmen steht: Modernität, Qualität und technologische Führerschaft in vielen verschiedenen Geschäftsbereichen.

Um auch die Arbeitsabläufe im neuen Bürogebäude optimal zu gestalten, hat man bei ZF das Projekt „Fit for Future“ ins Leben gerufen. „Was die Produktion in den vergangenen Jahren mit der Einführung des ZF-Produktionssystems durchlebt und geschafft hat, übertragen wir nun auch in die Bürobereiche“, erklärte Gernot Hein, Projektleiter und Leiter für Marketing und Kommunikation. Ziel des Projekts ist die Konzentration auf wertschöpfungsorientiertes Arbeiten. Die Mitarbeiter in den Bürobereichen und die Führungskräfte von ZF werden in den Methoden des Lean Management geschult. Arbeitsabläufe sollen einfacher und effektiver werden. Verschwendungen werden vermieden. „Ein paar einfache Kniffe reichen, schon lassen sich Dokumente schneller wieder finden, komplizierte Arbeitschritte schneller bewältigen und unnötige Aktenberge vermeiden“, so Hein.      

Foto-Rückblick "Unternehmen life" bei der ZF

Mit Facebook Kunden gewinnen? Vortrag im Fischerstüberl

„Qualitativ hochwertige Küche im stilvollen Wirtshausambiente“, das ist das Ziel der Brüder Robert und Armin Heller, die das herrlich an der Donau gelegene Fischerstüberl 2008 bis auf die Außenmauern entkernt und dann wieder aufgebaut haben. Aus dem ursprünglich 1998 gegründeten Partyservice ist eine Gastronomie hervorgegangen mit heute 8 Vollzeitkräften, 40 Teilzeitkräften und demnächst 2 Auszubildenden  – mit dem Partyservice vom Stehempfang bis hin zu moderner exklusiver Lifestyle-Küche als weiterhin wichtigem Standbein.  Die angeschlossene renommierte Wasserskischule hatte im Jahr 2010 sogar die Europameisterschaft ausgetragen, die neue Beach Area lädt die Sportler zum anschließenden Entspannen ein.

Doch nicht nur der Rundgang durch die Küche des Hauses hatte volle Aufmerksamkeit, es war auch der Vortrag „Kunden gewinnen mit Facebook“ mit Thomas Stahl, Geschäftsführer der Icos-Akademie, zu dem das Wirtschaftsforum eingeladen hatte.  So konnten die Mitglieder erfahren, warum 5% der Internetseiten erfolgreich sind, 95 % jedoch nicht, ob Facebook mehr Zeitfresser oder doch perfektes Akquiseintrument ist und wie man das Medium Facebook tatsächlich intelligent und zielführend nutzt. Nicht nur für Facebook-Neulinge ein  interessanter Abend, der wie immer zum ausgedehnten Networking anschließend einlud.

Foto-Rückblick "Unternehmen life" im Fischerstüberl

Ein Weltmarktführer in der Region – Paul Fahrzeugbau

Der Name PAUL ist seit Generationen mit dem Dienst an Nutzfahrzeugen verbunden. Bereits vor mehr als 200 Jahren entstand eine Schmiede und Wagnerei. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Betrieb kontinuierlich auf die jetzige Größe ausgebaut, die Ausweitung des Fahrzeugbaus Anfang der 90er Jahre und der Neubau des Service Centers in Passau 2006 führte zu der heutigen internationalen Bedeutung des Unternehmens. Dementsprechend durfte der Gastgeber auch einen Besucherrekord mit knapp 70 geladenen Gästen verzeichnen.

Genau diese Kombination aus Tradition und Fortschritt machte Josef Paul bei „Unternehmen life“ im März 2011 fühlbar. Paul Nutzfahrzeuge werden nach individuellen Wünschen von 16  Ingenieuren und weiteren ca. 160 Mitarbeiter/innen umgearbeitet, bis ins kleinste Detail kontrolliert, dokumentiert und anschließend weltweit ausgeliefert. Bei Umbauten an mehr als 1000 Fahrzeugen jährlich lebt das Team seine Leidenschaft für Perfektion aus. Dabei fordern besonders „knifflige“ Kundenwünsche die Ingenieure erst richtig heraus.

Und so entstehen in den Hallen, die wir unter kompetenter Führung gruppenweise besichtigen konnten, u.a. Transportfahrzeuge für Ölbohrtürme in Russland, 7-Achser für das Emirat Katar und auch Militärfahrzeuge. Dies bedeutet natürlich auch, dass Serviceeinsätze von den Ingenieuren weltweit durchgeführt werden.

Viele Auszeichnungen  begründen sich auf der Kompetenz und Erfahrung des gesamten Teams, das aus mehr als 350 Mitarbeiter/innen besteht.

Eine Marke der Region – Autohaus Röhr in Passau

Der Name Röhr ist in der Region eng verbunden mit den beiden Automarken Volkswagen und Audi. An fünf Standorten in Südostbayern präsentiert sich die Röhr Unternehmensgruppe erfolgreich in der Region. 

Mit berechtigtem Stolz werden den Mitgliedern des Wirtschaftsforums die Ergebnisse einer aktuellen Markforschung mitgeteilt. So kann die Passauer Unternehmensgruppe einen Bekanntheitsgrad in der Region von über 93% bei Autofahrern ausweisen. Weit über 5.000 Fahrzeuge haben im Jahr 2009 stolze Besitzer gefunden und auch über 35.000 Werkstattdurchgänge unterstreichen die Leistungsfähigkeit der Röhr Betriebe. Der Grundstein für das Unternehmen wurde 1932 durch Erich Röhr gesetzt. Vor 77 Jahren schaffte er mit visionärer Kraft und Entschlossenheit Werte, die heute im Unternehmen wichtiger denn je sind. Erich Röhr war ein Ausnahmeunternehmer, der 1974 für sein Schaffen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. 

Mit 280 Mitarbeitern und 64 Auszubildenden weiß das mittelständische Unternehmen auch um seine soziale Verantwortung in der Region. Wie viele Branchen hat sich auch der Automobilmarkt die letzten Jahre stark gewandelt. Bei vielen Kunden rückte der Preis einer Leistung bei der Kaufentscheidung  immer stärker in den Vordergrund. Aktuelle Umfragen jedoch zeigen, dass gerade beim Autokauf die Qualität und Zuverlässigkeit der Serviceleistungen in hohem Maße kaufentscheidend sind. 

Viele Kunden bringen es auf den Punkt: Der Preis muss stimmen - und bei Serviceleistungen wird ohne Kompromiss beste Betreuung rund ums Fahrzeug erwartet. Daher ist, wie Stefanie Tydecks und Walter Anetsmann, beide Geschäftsführer der Unternehmensgruppe erläutern, das vorrangige Ziel aller Mitarbeiter/innen  in den Röhr Unternehmen, den Kunden genau diese Erwartungen zu erfüllen. Dabei ist auch der persönliche Kontakt mit den Kunden entscheidend, von denen es im Jahr über 37.000 gibt. Traditionelle Werte des Unternehmens, wie Qualität und Verlässlichkeit sind genau so gefragt wie beste technische Ausstattung der Betriebe. Beispiel für die permanente Weiterentwicklung  ist die neu gebaute  Lack- und Karosserieabteilung des Volkswagen Zentrums in Passau die seit August 2009 in Betrieb ist. 

In den letzten zehn Jahren wurden zudem das Audi Zentrum Passau und das Volkswagen Zentrum Passau neu gebaut mit heute sehr repräsentativen Schauräumen. „Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!“ 

Vom Stein zum Pulver-ein langer Weg: Graphit Kropfmühl AG

Seit fast 140 Jahren steht die Graphit Kropfmühl AG für Kompetenz in Rohstoffen. Permanenter Gestaltungswille, Marktnähe und absolute Kundenorientierung haben das Unternehmen zum richtungweisenden Graphit-Veredler gemacht. Auf der Basis von moderner und qualitätsbewusster Hochtechnologie und im intensiven Dialog mit Kunden und Partnern entwickelt es hochwertige Spezialprodukte. Zur Sicherstellung der Rohstoffversorgung ist es  an Minen in Europa, Afrika und Asien beteiligt. 

Viele genannte Zahlen beeindruckten die interessierten Zuhörer: Erste Graphitfunde vor 2000 Jahren - Im Jahr 1870 Beginn des Graphitabbaus in der Nähe von Kropfmühl und damit  140 Jahre Graphiterfahrung – über 1000 Kunden weltweit – 16.000 Tonnen Fertigprodukte pro Jahr – 10.000 Besucher  im Besucherzentrum jedes Jahr und – der Umsatz des Unternehmen stieg im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 22,2 %. 

Der Tradition verpflichtet, aber auch für Innovationen aufgeschlossen sein, so könnte das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens lauten. So werden Fahnenzüge der Knappenvereine  unterstützt, damit Traditionen weiter gelebt, aber gleichzeitig auch innovativste Produkte zur Marktreife gebracht, was im Falle des Graphits durchschnittlich3- 5 Jahre Vorlaufzeit erfordert. 

Das Unternehmen ist auch sozial stark engagiert, u.a. bei der Unterstützung der Lynx-Zimbabwehilfe (www.lynx-zimbabwehilfe.de), die ärmsten Menschen im Umfeld der Lynx Mine in Zimbabwe zugute kommt. 

Mit sehr vielen Fragen unserer Mitglieder und kompetenten Antworten ging der offizielle Teil zu Ende. Und welcher Satz bleibt außerdem in Erinnerung? „Egal womit Sie schreiben, Sie schreiben meistens mit Kropfmühl-Graphit.“

Unternehmen life bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich

„Kunden den finanziellen Spielraum erhalten oder erweitern helfen“  Leitsatz der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und Motto von Unternehmen life im Juli 2010

Live in allen Facetten trafen sich Anfang Juli erneut die Mitglieder des Wirtschaftsforums, um einen spannenden Einblick in die Zweigniederlassung Süddeutschland der erfolgreichsten Regionalbank Österreichs zu erhalten.

Dr.  Fritz Audebert, Geschäftsführer des Wirtschaftsforums der Region Passau e.V. hob bei seinen Begrüßungsworten beeindruckende Zahlen der Bank hervor: Mit einer Bilanzsumme von 35 Mrd. Euro und einer Cost-Income-Ratio von 43,3 % ist die Landesraiffeisenlandesbank Oberösterreich die größte Regionalbank Österreichs.  727 Unternehmen werden mittlerweile nach China sowie 262 nach Indien begleitet. Beispielhaft, wie hier Globalisierung mit lokaler Verankerung gelebt wird.

„Wussten Sie z.B., dass 3000 Unternehmen für den Großen Preis des Mittelstandes nominiert wurden und die Landesraiffeisenbank Oberösterreich 2008 als großer Gewinner hervorging?“ Das war nur eine der Informationen, die der spannende Imagefilm zu Beginn der Veranstaltung preis gab. Dr. Andreas Eichler, Leiter der Niederlassung, gab dem interessierten Publikum einen umfassenden Überblick über das Unternehmen, das heuer 110-jähriges Bestehen feiern darf. Mit Blick auf stetig ansteigende Bilanzsummen – für das Jahr 2010 werden bereits 37,8 Mrd. Euro nur im reinen Bankgeschäft prognostiziert -, der ebenso ansteigenden Eigenmittel, einer sehr guten Bewertung durch Moody’s Rating mit der langfristigen Einschätzung Aa3 lautet das Credo von Dr. Eichler „wir wollen mit unseren Kunden erfolgreich sein und bleiben“.

Besonders freut sich Dr. Eichler über die gesunde finanzielle Basis des Unternehmens, die führende Produkt- und Dienstleistungskompetenz, die Marktführerschaft im Kundengeschäft in Österreich und das optimale Kostenmanagement – alle Punkte offiziell bestätigt ebenfalls durch die Ratingagentur.

Hohen Wert legt man auch auf die individuelle und umfassende Weiterbildung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die eine eigene Führungskräfteakademie bietet und auch durch kompetent gestaltete e-learning-Programme maßgeschneidert unterstützt.

„Um Linz herum haben wir einen Radius von 500 km geschlagen“ so Dr. Eichler und meint damit die bestehenden Niederlassungen in Deutschland, Polen, Slowakei, Ungarn, Kroatien sowie Tschechien und verweist zudem auf die weltweit 1669 Korrespondenz-  und Partnerbanken.

Johannes Ecker, seit vielen Jahren Geschäftsleiter der Raiffeisen-Impuls-Leasing und Jürgen Drexler, Leiter des Private Bankings, ergänzten mit aufschlussreichen Informationen aus ihren Bereichen, die eng mit der Raiffeisenlandesbank kooperieren, so dass der Kunde „alles aus einer Hand“ erhält. Mit einem kleinen Ausblick auf die Börsenprognosen bis zum Jahresende endete der offizielle Teil.

Eine einmalige Kulisse, der Blick bis in den Bayerischen Wald und feines Catering bildeten den Rahmen für das nach einer Unternehmenspräsentation übliche Networking und den gegenseitigen Austausch.

10-jährige Mitgliedschaft der Stadt Vilshofen

„Wussten Sie schon, dass die Stadt Vilshofen schon zweimal ausgezeichnet wurde, mit dem Großen Preis des Mittelstandes 2008 und dem Bayerischen Qualitätspreis 2007?“

„Fast ein Gründungsmitglied“ sei die Stadt Vilshofen und das Wirtschaftsforum der Region Passau e.V.  darauf sehr stolz, führte der Vorsitzende und Vilshofener Unternehmer, Christian Just, aus und beging mit den weit über dreißig Gästen im Juni 2010 einen gelungenen Festakt im Rathaussaal der Stadt Vilshofen.

Landrat Franz Meyer hob bei seinen Grußworten insbesondere die so wichtige Vernetzung der Unternehmer und Persönlichkeiten hervor, für  die das Wirtschaftsforum eine optimale Plattform biete, denn „oft kennen sich die Unternehmer innerhalb einer Stadt nicht mal“.

Bürgermeister Georg Krenn brachte auch den Mitgliedern aus den umliegenden Gemeinden und Städten die Stadt Vilshofen näher  und erörterte bei einem spannenden Vortrag unter anderem die Stärken des Mittelzentrums. Sehr froh ist man beispielsweise über die gute Facharztversorgung, die vielen Banken und Schulen – hier ist von den Grundschulen bis hin zum Gymnasium alles vorhanden. Auch die gute Autobahnanbindung und der Verkehrsflugplatz seien wichtig, erläuterte Bürgermeister Krenn. Ziele müsse weiterhin bleiben, die Innenstadt zu stärken und weiterhin an der Attraktivität zu arbeiten. Wesentliche Verbesserungen der innerörtlichen Verkehrssituation sind ebenfalls vorgesehen, z.B. durch die geplante Osttangente. Besonders informativ auch der Film über die Stadt Vilshofen, der den Bogen spannte von der bayerischen Gemütlichkeit und Gastlichkeit über den innovativen Unternehmensstandort und der zudem die lebenswerte Umgebung der Stadt zeigte.  Und besondere Veranstaltungen mit einmaliger Kulisse hat die Stadt auch zu bieten, u. A. mit „Donau in Flammen“, das bereits international bekannte Promenadenfest mit spektakulärem Feuerwerk, den schwimmenden Christkindlmarkt, den Klostermarkt oder die Vollmondorgelnacht.

Mit einer Urkunde bedankte sich Christian Just für die Kooperation und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten 10 Jahren, bevor ein gelungener Umtrunk  alle Anwesenden beim Netzwerken zusammenbrachte.

Zu Besuch bei der BAP - Private Berufsakademie Passau

Im Juni 2010 war das Wirtschaftsforum der Region Passau e.V. im Rahmen von „Unternehmen life“ zu Gast bei einem Mitgliedsunternehmen, diesmal bei der Privaten Berufsakademie für Aus- und Weiterbildung Passau gGmbH. Im Jahr 2003 entstand diese private Akademie und umfasst heute vier berufliche Schulen, die in den Bereichen Fremdsprachen, informationstechnische Berufe, Altenpflege und Altenpflegehilfe in ein- bis dreijährigen Lehrgängen attraktive und zukunftsweisende Berufsausbildungen anbieten.

Ein Novum ist, dass ein Teil der Lehrkräfte der Schule gleichzeitig auch Gesellschafter sind und sich somit auf mehreren Ebenen in die Gesellschaft einbringen.

Zudem werden maßgeschneiderte Konzepte im Bereich der Fremdsprachenschule für Unternehmen angeboten. Unternehmen beschreiben ihren Fortbildungsbedarf, die BAP unterrichtet individuell und vor allem auch auf Wunsch beim Unternehmen vor Ort – das spart Zeit.  

Die IT-Ausbildung lebt von der gelungenen Verbindung von Theorie und Praxis.  Einige regionale Unternehmen kooperieren bereits  eng mit der BAP und bieten Praktikumsplätze und Projekte an – zum Vorteil aller Beteiligten. Und die BAP ist ständig auf der Suche nach IT-Projekten für den Unterricht. „Komplex und herausfordernd dürfen Sie sein, nur nicht eilig“, so beschreibt Barbara Brauckmann die Rahmenbedingungen.

Die in der BAP ausgebildeten Fremdsprachenkorrespondenten sind nach der Ausbildung in vielerlei Branchen und Bereichen zu finden, beispielsweise im Im- und Export, im Vertrieb, Einkauf, in der Auftragsbearbeitung, Verwaltung, in Assistenzfunktionen Key Account bis hin zum mittleren Management.

„Altenpfleger sind heute eine Mischung aus Manager, Seelsorger und Therapeut“ weiß Joachim Berga, Leiter der Altenpflegeschule. Auch bei dieser Ausbildung gehen Theorie und Praxis Hand in Hand, neben einem Schulplatz muss auch gleichzeitig ein Ausbildungsplatz in einer Pflegeinrichtung gefunden werden. In der Stadt Passau gibt es aktuell etwa 10 Altenhilfeeinrichtungen, etwa 8 ambulante Dienste und 3 Altenpflegeschulen im Landkreis. 60-80 Pflegekräfte werden pro Jahr zusätzlich benötigt – Tendenz zunehmend, denn im Jahr 2010 gibt es ca. 2,4 Mio. Pflegebedürftige, deren Zahl bis ins Jahr 2030 auf 3,4 Mio. anwachsen soll. Auch dies also ein Beruf mit Zukunft.

Insgesamt  legen Geschäftsführerin Barbara Brauckmann und ihr engagiertes Team besonders viel Wert auf die enge Kooperation mit regionalen Unternehmen und einen engen Kontakt von Schülern und Lehrern, um eine möglichst individuelle Betreuung zu gewährleisten. „Unternehmen wissen oft nicht, welch wunderbare Fördermöglichkeiten es im Fortbildungsbereich gibt“ betonte Frau Brauckmann und informierte die interessierten Unternehmer.  Aktuell hat die Schule bereits 240 Vollzeitschüler – und der Bedarf in diesen Bereichen steigt.

Weitere Termine 2008 / 2009

Fensterfabrik Niederhofer GmbH, Eichberger Reisen GmbH, Stadtgalerie Passau, Jelba GmbH & Co. KG

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10.02.2012
 LinkiconAusbildungsmesse 2012

30.01.2012
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26.01.2012
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09.12.2011
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wifo:Botschafter

Werner Lang - Vertreter Stadt Passau

Werner Lang - Vertreter Stadt Passau

“Ich bin seit 01.09.2009 Referent für Wirtschaft, Marketing und Arbeit hier bei der Stadt Passau und darf in dieser [...]”  Linkicon

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