26.06.2018

Unternehmen werben um Studenten

„Company Slam“ des Zentrums für Karriere und Kompetenzen

Kärtchen zeigen auf, womit die Unternehmen punkten (v.l.): Andreas

Lokale Unternehmen, die FP Finanzpartner AG, msg system, All About Cards,  MyMuesli, die AOK und die Johannesbad Gruppe, haben in einem „Company

Slam“ um die Gunst von Studenten geworben. Bei der Veranstaltung des Zentrums für Karriere und Kompetenzen (ZKK) maßen sie sich in vier Disziplinen – unter Zeitdruck galt es für die Arbeitgeber, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Den Grund machte Armin Bender von msg system stellvertretend für alle gleich zu Beginn klar: „Ich stehe hier, weil wir euch brauchen! Kluge, kreative Köpfe sind heiß begehrt“.Die Unternehmen bieten Werkstudententätigkeiten, Praktika und Festanstellungen. Auf ungewohntem Terrain, nämlich vor einem vollen Hörsaal und unter Zeitdruck, mussten sich die Unternehmer beweisen, auf einer Uhr lief die Redezeit ab. In der ersten Runde stellten die Abgesandten ihre Unternehmen in 90 Sekunden vor. In Runde zwei erhielten die Firmenrepräsentanten „Bieten wir auch“ Schilder, immer wenn ein Unternehmen einen besonderen Vorzug vorstellte, den das eigene auch bietet, konnten die Konkurrenten das Schild hochhalten. Durch den Zeitdruck waren die Arbeitgeber gezwungen, lange Umschweife wegzulassen und präzise auf den Punkt zu kommen oder auch mal frei von der Leber zu sprechen. So wurde zum Beispiel ein Leberkäs- Lieferservice an den Arbeitsplatz bei der AOK, für Spitzenleistungen kein Gehaltslimit bei der FP Finanzpartner AG und gratis Müsli bei – na klar MyMuesli versprochen. Es gab auch handfeste Tipps: Karl-August Thiele von AllAbout- Cards riet von Initiativ-Bewerbungen ab: „Lieber vorher anrufen, das kann Frust ersparen.“ Bender von msg widersprach ihm hier. Einig waren sich alle darin, dass das Anschreiben das Herzstück der Bewerbung ist und dementsprechend aussagekräftig sein sollte: „Versuchen Sie, sich abzuheben von den vielen anderen Bewerbern“, meinte Florian Barnickel von Johannesbad. Gesucht seien Studenten aus fast allen Studienrichtungen, es gehe nicht immer um den Lebenslauf, sondern mehr um andere Qualifikationen war der Tenor. In die gleiche Kerbe schlug AOK-Repräsentant Andreas Windpassinger, er studierte Lehramt, „dann hat es aber grad keine Lehrer gebraucht und jetzt steh ich hier.“ FP Vorstandsvorsitzender Christian Just erklärte stolz, dass sein Unternehmen wachse,wo andere in der Branche schrumpfen, Thiele von AllAboutCards erklärte, Studenten, die Lust auf ein internationales Umfeld hätten, seien bei ihm richtig, Florian Barnickel von der Johannesbadgruppe warb mit gratis Massagen und Bender von msg erklärte, wer bei ihm arbeiten wolle brauche das „gewisse Funkeln in den Augen.“ Heike Ehmann von MyMuesli erzählte von ihrem eigenen Bewerbungsverfahren, ihr Chef habe erst ganz zum Schluss erfahren was sie eigentlich studierte. „Lebensläufe sind bei uns nicht so wichtig.“Alle Firmen versuchten sich in dem jungen Umfeld so cool und hip wie nur möglich zu präsentieren, in einer durchweg erfrischend unverkrampften Veranstaltung, die so manchem Studenten Lust aufs Arbeiten gemacht haben dürfte.

Wuelle PNP: 14.06.2018/Aljoscha Huber

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